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Thelma, das Einhorn – Film

Gleich vorneweg – ich habe die Bücher nicht gelesen. Ich kann also auch nichts dazu sagen, wie nah der Film am Buch (oder den Büchern?) ist. Das ist aber auch nicht Ziel dieser Rezension. Ich bin immer wieder auf der Suche nach Filmen, die wir mit unseren Kindern gucken können. Gefühlt sind ungefähr 80% der Kinderfilme entweder super mühsam, haben eine Humorform, die ich nicht teile, haben keinerlei Message oder sind absolut langweilig. Also habe ich mir gedacht, ich schreibe hier einfach mal auch über Filme, die uns als Familie gefallen haben und warum =)

Worum geht es?

Im Film geht es darum, dass ein Pony gerne Musik macht, aber nicht wirklich ernst genommen wird. Durch einen Unfall wird das Pony mit Farbe und Glitzer zu einem Einhorn und wie es der Zufall so will, bleibt dieser Unfall nicht unentdeckt. Ich will jetzt keine großen Spoiler schreiben, aber ich möchte einmal auf das eingehen, worum es für mich in dem Film wirklich geht – die Message hinter dem Film.

Für mich ist der Film ein Weg zur Selbstfindung. Wie fühlt man sich, wenn man jemand anderes sein kann? Wie weit ist man bereit für seine Ziele zu gehen und ist es wirklich der einzige Weg? Es geht um Freundschaft, die auch Widrigkeiten stand hält und wie man man selbst bleibt, auch wenn man sich selbst manchmal aus den Augen verliert. Es geht um Ehrlichkeit, Mut, Durchhaltevermögen und darum, dass es nie zu spät ist, seine Ziele zu verfolgen und man selbst zu sein. Eines der Hauptthemen im Film ist jedoch Integrität. Ab wann handle ich nicht mehr integer, sondern damit ich etwas erreiche? Wo verrate ich mich selbst, um anderen zu gefallen? Bisher kenne ich keinen Film, der das Thema so gut und vorwurfsfrei aufgreift.

Die Musik

Ich finde die Musik im Film tatsächlich genauso berührend, wie ich die Message hinter dem Film finde. Tatsächlich ist es einer der Filme, die uns allen 5 gefallen haben. Weil es um mehr geht, als bunte Action, sie aber auch nicht zu kurz kommt. Weil selbst dann, wenn die Kinder nicht alles haargenau verstehen, sie den Film fühlen (und man kann ja als Erwachsener auch einfach auf die wichtigen Dinge hinweisen). Eine kleine Warnung jedoch – meine Jungs haben nach dem Film wochenlang die Poolboys nachgemacht. Ich persönlich finde das nicht schlimm, aber nach dem 50. Mal kann es doch leicht nervig werden XD

Fazit

Mein Fazit – wir alle empfehlen den Film „Thelma, das Einhorn“ uneingeschränkt weiter. Sowohl für kleinere Kinder als auch für ältere (mit Vorbehalt, denn Teenies sind nunmal Teenies …) und für Erwachsene, die einfach mal einen berührenden und schönen Film sehen wollen.

Foto: © Netflix / Offizielles Promotional Artwork. Verwendung im Rahmen einer Rezension.

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